Company, Unternehmen

Nachhaltigkeit in der Lieferkette: Steinbeis Papier und Evonik Active Oxygens gehen gemeinsame Wege

Die vollintegrierte Fabrik von Steinbeis Papier in Glückstadt vereint den gesamten Recyclingprozess unter einem Dach und erreicht dabei höchste Nachhaltigkeitsstandards. Sie spart massiv Ressourcen durch geschlossene Kreisläufe und die konsequente Wiederverwertung aller Reststoffe. Fotos: Florian Thoss für Steinbeis Papier

Steinbeis Papier und Evonik Active Oxygens setzen neue Maßstäbe in der nachhaltigen Produktion. Durch eine enge Partnerschaft und innovative Ansätze reduzieren die beiden Unternehmen gemeinsam ihren ökologischen Fußabdruck – ein Gewinn für beide Seiten und die Umwelt.

 

Bei Steinbeis Papier ist Nachhaltigkeit nicht nur ein Schlagwort, sondern tief in der Firmen-DNA verwurzelt. Unter dem Leitspruch „ReThinking Paper“ verfolgt das Unternehmen konsequent das Ziel, alle Produktions- und Lieferprozesse umweltfreundlich zu gestalten. „Was nicht nachhaltig ist, das machen wir nicht!“, betont Veronika Warmers, Marketingleiterin bei Steinbeis Papier. Diese Haltung treibt das Unternehmen an, sich kontinuierlich zu verbessern und dabei eng mit seinen Stakeholdern zusammenzuarbeiten – so wie mit Evonik Active Oxygens.

Wasserstoffperoxid ist entscheidend für die umweltfreundliche Bleiche von Recyclingfasern bei Steinbeis Papier. Ein verlässlicher Partner wie Evonik Active Oxygens gewährleistet, dass auch die Herstellung des Bleichmittels höchsten Nachhaltigkeitsstandards entspricht. Fotos: Florian Thoss für Steinbeis Papier

Kreisläufe als Herzstück der Nachhaltigkeit

In der Produktion bei Steinbeis Papier dreht sich alles um Kreisläufe – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Als vollintegrierte Recyclingfabrik ist das Unternehmen darauf spezialisiert, Ressourcen nicht nur einmal, sondern so oft wie möglich zu nutzen. Das Wasser für die Papierherstellung stammt aus der Elbe, wird sorgfältig aufbereitet und fließt nach mehrfacher Nutzung gereinigt in den Fluss zurück. „Kein Tropfen wird verschwendet“, betont Veronika Warmers. Aber das ist noch nicht alles: Auch die Reststoffe, die bei der Produktion anfallen, finden eine sinnvolle Verwendung. Sie werden als Brennstoff für das unternehmenseigene Kraftwerk aufbereitet, das den Großteil der benötigten Energie liefert. Durch diese durchdachten Kreislaufsysteme spart Steinbeis Papier im Vergleich zur herkömmlichen Frischfaserproduktion satte 73 Prozent Energie und 79 Prozent Wasser ein. 

Wasserstoffperoxid: Ein umweltfreundlicher Schlüssel

Wasserstoffperoxid ist ein unverzichtbarer Bestandteil in der nachhaltigen Produktion von hochwertigem Recyclingpapier bei Steinbeis Papier. Es dient als umweltfreundliches Bleichmittel, das für die gewünschten Weißgrade sorgt. „Der Vorteil von Wasserstoffperoxid ist, dass es ein umweltfreundliches Bleichmittel ist“, erklärt Andreas Steenbock, Produktmanager bei Steinbeis. Ein weiterer Pluspunkt: Wasserstoffperoxid zerfällt nach seiner Anwendung in Wasser und Sauerstoff und hinterlässt keine schädlichen Rückstände. Dank der Partnerschaft mit Evonik Active Oxygens kann Steinbeis Papier sicherstellen, dass das eingesetzte Wasserstoffperoxid nicht nur in der Anwendung, sondern auch in seiner Herstellung möglichst klimaneutral ist. 

Die nachhaltige Produktion im Werk von Steinbeis Papier hängt auch von zuverlässigen Partnern und Zulieferern ab, wie Evonik Active Oxygens. Das Chemieunternehmen produziert Wasserstoffperoxid unter anderem im österreichischen Weißenstein. Fotos: Florian Thoss, Evonik

Win-win durch zertifizierte Nachhaltigkeit

Die „Way to GO2“-Nachhaltigkeitszertifikate von Evonik Active Oxygens belegen dies und tragen zur Reduktion der CO2-Emissionen bei. Und mit dem Ansatz, „Way to GO2“-Zertifikate von Evonik Active Oxygens zu nutzen, ist es Steinbeis Papier möglich, seine Scope-3-Emissionen zu senken. Mit der steigenden Nachfrage nach Recyclingpapier und höherem Weißgrad wächst auch der Bedarf an Wasserstoffperoxid bei Steinbeis Papier. „Aktuell beziehen wir rund 4.000 Tonnen pro Jahr“, sagt Andreas Steenbock. Evonik Active Oxygens als Hauptlieferant setzt auf Nachhaltigkeit mit seiner „Way to GO2“-Initiative. Ziel ist es, die Produktion von Wasserstoffperoxid durch den Einsatz von erneuerbaren Energien und grünem Wasserstoff bis 2040 klimaneutral zu gestalten. Dank eines zertifizierten „book-and-claim“-Mechanismus kann Evonik Active Oxygens bereits nachhaltig produziertes Wasserstoffperoxid anbieten und den CO2-Fußabdruck reduzieren. „Während wir durch die Einnahmen weitere Nachhaltigkeitsmaßnahmen anstoßen können, erhalten die Abnehmer weiterhin Wasserstoffperoxid in der gewohnten Qualität und können sich zudem die Zertifikate auf die eigenen Nachhaltigkeitsanstrengungen anrechnen lassen“, erklärt Christoph Batz-Sohn, Director Sustainable Transformation bei Evonik Active Oxygens. Für Steinbeis Papier ist dies eine wertvolle Unterstützung, um die Nachhaltigkeit in der gesamten Lieferkette zu stärken. 

Steinbeis Papier legt bei der Herstellung seiner hochwertigen Produkte großen Wert auf vertrauensvolle Partnerschaften in der Lieferkette. Diese Kooperationen sind essenziell, um gemeinsame Umweltziele zu erreichen und den gesamten Produktionsprozess nachhaltig zu gestalten. Fotos: Christian Hagemann für Steinbeis Papier

Transparenz und Vertrauen als Basis

Entscheidende Faktoren für die erfolgreiche Kooperation sind Transparenz und gegenseitiges Vertrauen der Partner. Steinbeis Papier kann dank des zertifizierten Verfahrens von Evonik Active Oxygens nachweisen, dass die eingesetzten Produkte wirklich nachhaltig sind. Diese Glaubwürdigkeit ist für Steinbeis Papier von enormer Bedeutung, um sich gegen Greenwashing-Vorwürfe zu schützen und echte Umweltvorteile zu schaffen. „Für uns war entscheidend, dass unsere Ansprechpartner bei Evonik Active Oxygens unsere Haltung zur Nachhaltigkeit verstehen und teilen. Denn nur so können wir gemeinsam einen Mehrwert schaffen, der über die reine Lieferung des Wasserstoffperoxids hinausgeht“, erklärt Veronika Warmers.

Die Partnerschaft zwischen Steinbeis Papier und Evonik Active Oxygens zeigt, wie wichtig es ist, gemeinsam an nachhaltigen Lösungen zu arbeiten. Beide Unternehmen profitieren von der Zusammenarbeit – durch reduzierte Emissionen, gesteigerte Effizienz und eine starke Positionierung als Vorreiter in Sachen Umweltschutz. Diese Kooperation könnte auch als Modell für andere Industrien dienen, die ebenfalls ihre Lieferketten nachhaltiger gestalten wollen. Die Kooperation zwischen Steinbeis Papier und Evonik Active Oxygens ist mehr als nur eine geschäftliche Beziehung. Sie ist ein Beispiel dafür, wie Unternehmen durch Zusammenarbeit und innovative Ansätze einen echten Mehrwert für die Umwelt schaffen können. Zusammen zeigen sie, dass nachhaltige Produktion nicht nur möglich, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll ist.


Titelbild: Florian Thoss für Steinbeis Papier


Autor/-innen

Benjamin Seibring

As a senior editor, Benjamin Seibring specialises in developing content on sustainability, mobility, technology and lifestyle. An editorial traineeship at a German media group and his many years of experience in corporate publishing form the basis. With a high affinity for trend topics and innovative AI tools, he implements cross-media storytelling.

Beiträge von Benjamin Seibring

Benjamin Seibring

Als Senior Redakteur entwickelt Benjamin Seibring schwerpunktmäßig Inhalte zu Nachhaltigkeit, Mobilität, Technik und Lifestyle. Ein Redaktionsvolontariat bei einem deutschen Medienkonzern und seine langjährige Erfahrung im Corporate Publishing bilden die Basis. Mit einer hohen Affinität zu Trendthemen und innovativen KI-Tools setzt er crossmediales Storytelling um.

Beiträge von Benjamin Seibring


Leider verwenden Sie einen veralteten Browser.
×
Unser Internetauftritt wurde auf Basis zeitgemäßer und sicherer Technologien entwickelt. Daher kann es bei der Nutzung eines veralteten Browsers zu Problemen bei der Darstellung und den Funktionalitäten kommen. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen aktuellen und kostenlosen Browser zu nutzen:
Mozilla Firefox
Google Chrome
Microsoft Edge