Steinbeis Papier GmbH zählt zu Deutschlands wertvollsten Unternehmen

Zum zweiten Mal haben „Deutschland Test“ und das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) 511 Unternehmen nach gesamtgesellschaftlichen Gesichtspunkten bewertet – und auch in diesem Jahr gehört Steinbeis zu den wertvollsten Vertretern der Industrie.

Steinbeis Papier ist erneut als eines von Deutschlands wertvollsten Unternehmen ausgezeichnet worden. Die mittelständische Firma aus Glückstadt erhielt zum zweiten Mal in Folge das Siegel „Deutschlands wertvollste Unternehmen“. In der Kategorie „Papier- , Büro- und Schreibwarenhersteller“ ist Steinbeis Papier mit einem Score von 79,1 in diesem Jahr auf Platz zwei.

Der sogenannte „Social Value“

In Zusammenarbeit mit dem Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) hat Deutschland Test den Social Value von 511 Handels- , Industrie- und Dienstleistungsunternehmen ausgewertet und analysiert. Das Siegel zeichnet Unternehmen für ihre ökologische, ökonomische und soziale Verantwortung aus. Denn für große börsennotierte Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern hat sich 2017 eine Sache geändert: Sie müssen der EU-CSR-Berichtspflicht (Corporate Social Responsibility) nachkommen und Rechenschaft über ihren Mehrwert für die Gesellschaft ablegen. Die Studie wird jährlich von Deutschland Test, einer „Focus-Money“-Marke, und dem HWWI auf Grundlage dieser Nachhaltigkeitsberichte oder einer schriftlichen Stellungnahme zum Thema Sozial- und Umweltengagement durchgeführt. Dafür werden verschiedene Bereiche analysiert: im Bereich „ökologische Verantwortung“ unter anderem CO2-Ausstoß, Energieintensität, Recycling und die Kontrolle der Lieferkette nach ökologischen Gesichtspunkten. In der Kategorie „ökonomische Verantwortung“ sind es Innovationsfähigkeit, wirtschaftliche Leistung und Corporate Governance, im Bereich „soziale Verantwortung“ unter anderem Gender Pay Gap, Gesundheitsschutz und Produktsicherheit. In diesem Jahr neu in die Bewertung eingeflossen sind Aktualität und Umfang der Nachhaltigkeitsberichte.

Nachhaltigkeit, das Steinbeis Geschäftsmodell

Von der Wirtschaft wird heute ein gesellschaftlicher Mehrwert der Art erwartet, dass sie sich an der Bewältigung der ökologischen, sozialen und ökonomischen Herausforderungen beteiligt. Steinbeis Papier machte diese Erwartung in den 70er-Jahren zum Eigenanspruch und hat schon damals die „ökologische“ Wende eingeleitet und seinen Produktionsstandort zu einer der modernsten ökologisch-integrierten Recyclingpapierfabriken in Europa aufgebaut. Hier stellt das Unternehmen pro Jahr rund 300.000 Tonnen an Kopier-, Magazin- und Digitaldruckpapieren aus 100 Prozent Altpapier her. Mit seinen ökologischen Einspareffekten beim CO2-Ausstoß, dem Wasser- und Energieverbrauch sowie dem Schutz natürlicher Ressourcen (Holz) ist Steinbeis Papier nach wie vor branchenführend.

Titelbild: Steinbeis Papier GmbH

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Isabella Bigler

Isabella Bigler

Isabella Bigler ist Redakteurin und Texterin. Für Nachhaltigkeit interessiert sie sich vor allem im Zusammenhang mit Tierrechten. Hier schreibt sie über nachhaltige Themen, die Vergangenheit und die Zukunft.

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