Unternehmen

So geht Nachhaltigkeit

Foto: Steinbeis Papier GmbH

22.10.2019 - Der Blaue Engel rief zum „World Ecolabel Day 2019“ auf. Eine gute Gelegenheit den Fokus auf jene Unternehmen zu richten, die seit Jahren Umweltstandards nach Vorgaben des Blauen Engels einhalten und setzen. Steinbeis steht für nachhaltige Produkte und Produktionsmethoden und geht hier mit gutem Beispiel voran.

Am 17. Oktober feierten mehr als 50 Länder ihre Umweltzeichen im Rahmen des „World Ecolabel Day 2019“. Produkte und Dienstleistungen ausgezeichnet mit Umweltzeichen wie dem Blauen Engel schützen nachweislich die Umwelt und die Gesundheit. Auch die Produkte von Steinbeis sind mit dem Blauen Engel ausgezeichnet – und das aus gutem Grund.

Das von Steinbeis hergestellte Papier unterliegt strengsten Auflagen. Das fängt schon bei der Rohstoffbeschaffung an: Hier dürfen nur Stoffe verwendet werden, die aus ökologischer und gesundheitlicher Sicht unbedenklich sind. Um diese Umweltstandards zu gewährleisten, erfolgen Prüfungen entlang der gesamten Lieferkette. So schafft das Unternehmen größtmögliche Transparenz und Rückverfolgbarkeit.

Foto: Steinbeis Papier GmbH

Die Methode der Nachhaltigkeit hat Tradition bei Steinbeis: Lange bevor Umwelt- und Ressourcenschutz ein Trendthema auch in der Wirtschaft wurden, hat der Papierhersteller bereits in den 70er Jahren seine Produktion komplett umgestellt und bietet seither hochwertige Produkte auf der Basis von 100 Prozent Altpapier an. Hierzu mussten innovative Rohstoff- und Beschaffungskonzepte entwickelt, neue Produktionsstandards gesetzt und Technologien implementiert werden. Die neue kreislaufbasierte Produktion setzte Maßstäbe für die gesamte Papierbranche.

„Paper made from Paper“ – nach diesem Grundsatz entwickelt Steinbeis seither seine Papierprodukte. Egal, ob Druck- und Kopierpapiere oder Magazin- und Digitaldruckpapiere – alle Produktformate werden ausschließlich aus 100 Prozent Altpapier hergestellt. Der Einsatz von Recyclingpapier schont so wertvolle Ressourcen wie Holz und Wasser. Hinzu kommt, dass Steinbeis auf eine energieeffiziente und CO2-arme Produktion setzt. Seit 1990 konnten die spezifischen CO2-Emissionen um 68 Prozent und der spezifische Energieverbrauch seit 2000 um 24 Prozent gesenkt werden.

Auf dem Werksgelände in Glückstadt betreibt das Unternehmen die modernste Recyclingpapierfabrik Europas. Hier entstehen auf zwei Papiermaschinen jedes Jahr mehr als 300.000 Tonnen hochwertiges Papier – und das alles auf Basis von Altpapier. Dies ist möglich, da das Unternehmen über die modernste Altpapieraufbereitungsanlage in Europa verfügt. Eine hocheffiziente Altpapier- und Reststoffsortierung, eine Aufbereitungsanlage für Ersatzbrennstoffe und ein hochmodernes Kraftwerk mit Kraft-Wärme-Kopplung zur umweltschonenden, industriellen Eigenerzeugung von Energie leisten ebenfalls einen wichtigen Beitrag.

Steinbeis hinterlässt so in jedem Produktionsschritt bis hin zum Endprodukt – das wieder dem Kreislauf zugeführt werden kann – einen besonders umweltfreundlichen Footprint. Der Blaue Engel auf jeder Steinbeis Verpackung ist ein Beleg dafür.

Der Blaue Engel ist das Umweltzeichen der deutschen Bundesregierung seit 1978 und wird von der RAL gGmbH vergeben. Für grafische Recyclingpapiere gelten die Vergabekriterien DE UZ 14 a und RAL UZ 72, die regelmäßig überprüft und weiterentwickelt werden. Recyclingpapiere mit dem Blauen Engel sind aus 100 % Altpapier hergestellt und es dürfen weder Chlor noch halogenierte Bleichmitteln eingesetzt werden. Darüber hinaus gibt es eine klare Begrenzung und Ausschluss bestimmter Chemikalien bei der Papierherstellung. Alle Hilfsstoffe müssen nach der XXXVI Empfehlung (Lebensmittel und Bedarfsgegenständegesetz des Bundesinstitutes für Risikobewertung BfR) zugelassen sein. Der Blaue Engel gilt damit als eines der wertvollsten und strengsten Umweltzeichen.

 

Titelbild: Steinbeis Papier GmbH

Autor/-in

Benjamin Seibring

Benjamin Seibring ist Redakteur für die Bereiche Lifestyle und Mobilität. Er interessiert sich zudem für Kulturthemen mit den Schwerpunkten Musik, Film und Medienanalyse.

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