Marketingtrends 2019 – zwischen Digitalisierung und Nachhaltigkeit.

Neues Jahr, neue Marketingtrends. Was sind die Herausforderungen an Handel und Verbraucher? Wie auch in 2018 gehören zu den Trends „Personalisierung (datengetriebenes Marketing), Künstliche Intelligenz und Social Media“. Die intelligente Datenanalyse ist ein Must-Have-Werkzeug des modernen Marketings. Konsumenten erwarten im Zeitalter des digitalen Wandels eine personalisierte Ansprache an den Kontaktpunkten. Darauf müssen sich Unternehmen einstellen, ganz gleich ob klein, mittelständisch oder groß. Im Zusammenhang mit Big bzw. Small Data werden für handels- und vertriebsorientierte Unternehmen auch KI-Lösungen immer interessanter, zum Einsatz für automatisierte Produktinformationen und technologiebasiertes Content-Marketing

Trend „Authentizität“ und „Social Media“:

Bei Steinbeis Papier ganz oben auf der Agenda

Als Papierhersteller hat Steinbeis ergänzend zu seinen intelligenten Lösungen in Bestell-, Rechnungs- und Logistikprozessen angefangen, den Bereich der digitalen Dienste und des Multi-Channel-Dialogs auszubauen. Ziel ist es, an den Kontaktpunkten der Customer Journey präsent zu sein und Anfragen direkt in die Vertriebsorganisationen unserer Handelspartner einsteuern zu können. Dazu zählt auch die Intensivierung unseres Engagements in den sozialen Medien – Facebook, Twitter, LinkedIn. Bei den Contents ist uns „Authentizität“ wichtig. Ein Trend, der in 2019 für Handel und Verbraucher an Bedeutung gewinnt und der unserer Wertephilosophie entspricht. Hier geht es um eine offene Kommunikation, die Einblicke ins Unternehmen gibt, die glaubwürdige Inhalte und Botschaften absetzt. Unsere neue Marketingkampagne #wirtunwasdafuer setzt das um. Sie vermittelt relevantes Hintergrundwissen über Herstellungsprozesse und unsere Markenprodukte und begründet die nachhaltige Qualität unserer Produkte und warum sie zum Schutz von Umwelt und Biodiversität beitragen. Konsumenten wollen heute auch begründen können, warum sie sich für eine Marke entscheiden. Daran zeigt sich der Stellenwert des Content-Marketings in der Kommunikation.

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Trend Nachhaltigkeit:

Bedeutung von Zertifizierungen nimmt zu

Steinbeis folgt seit Jahrzehnten einer CSR-Agenda. Wie wird sich Nachhaltigkeit als Trend in 2019 weiterentwickeln? Fachleute bestätigen, dass entsprechende Zertifizierungen eine wichtige Schlüsselfunktion bei der Überprüfung und Bestätigung nachhaltiger Herstellungsweisen, Prozesse und Produkte einnehmen. Sie sind ein Glaubwürdigkeits-Testat für den Verbraucher, dass es sich um ein authentisches, nachhaltiges Produkt handelt – von der Beschaffung über die Herstellung bis zu den Produkteigenschaften. ISO- und/oder DIN-Zertifizierungen sowie Umweltlabel wie der Blaue Engel sind für Konsumenten, aber auch Einkäufer und Beschaffer in Unternehmen und der öffentlichen Verwaltung wichtig. Für die Papierbranche hat sich eine entscheidene Neuerung bei der Alterungsbeständigkeit ergeben. Die ISO 20494 bestätigt auf der Grundlage neuester Forschung die Archivierbarkeit von Papier. Das ist für ausschreibende Stellen der öffentlichen Verwaltung wie Bundes- und Landesarchive enorm wichtig. Ausschreibungen können bezüglich der Alterungsbeständigkeit um die ISO 20494 ergänzt werden. Auch der Blaue Engel, das anerkannteste Umweltzertifikat, ist ein wichtiger Bestandteil in Papier-Ausschreibungen des öffentlichen Sektors und der Unternehmen. Er bestätigt, dass ein Papier zu 100 Prozent aus Altpapier und ohne den Einsatz gesundheitsschädlicher Chemikalien hergestellt wurde. Zertifizierungen müssen permanent verbessert und auf aktuelle Entwicklungen hin angepasst werden. Auch beim Blauen Engel werden die Vergabekriterien permanent konkretisiert und verbessert. Anfängliche Sollbestimmungen werden irgendwann vermutlich zu Mussbestimmungen, wie etwa aktuell bei der Vorgabe der Weiße.

Trend nachhaltiger Konsum:

Verbraucher wollen Carbon Footprint senken

Verschiedene Verbraucherstudien, wie die Befragung des Marktforschungsunternehmens Nielsen bestätigen, dass nachhaltige Produkte und Herstellungsprozesse für immer mehr Konsumenten wichtig sind. Mehr als die Hälfte der Befragten aus 60 Ländern gaben an, dass die biologische, nachhaltige Herstellung und die gesellschaftlich verantwortliche Haltung des Unternehmens für sie bei der Kaufentscheidung wichtig sei*. Lösungen, mit denen Konsumenten einen Beitrag zur Senkung des Carbon Footprint leisten können, sind gefragt – vornehmlich in den Bereichen Energie, Mobilität, Food und Fashion sowie bei Gebrauchsgütern. Der Klimawandel wird die Aufmerksamkeit für ein nachhaltiges Konsumentenbewusstsein und Handeln weiter steigern. Verbraucher werden aber auch noch stärker darauf achten, ob und wie Unternehmen handeln, wie viel Substanz und Authentizität hinter dem Anspruch CSR steckt.

Titelbild: iStockphoto

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Veronika Warmers

Veronika Warmers

Verantwortet das Marketing, den Bereich Social Media und e-business bei Steinbeis Papier. Kreislaufwirtschaft, Recycling und Biodiversität sind die Themen, die der diplomierten Betriebswirtin am Herzen liegen. Begeisterte Bloggerin des Steinbeis Redaktionsteams.

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