Ökologie & Gesellschaft

#FNFunboxed: Expertengespräch zu Digitalisierung vs. Papierindustrie

19.02.2019 - Wie wirkt sich die Digitalisierung auf den Mittelstand aus? Wir waren mit unserem Podcast Mikrofon live dabei, als die Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit (#FNFunboxed) bei Steinbeis Papier in Glückstadt dieses brandaktuelle Thema anpackte. Als Experten waren geladen: Steinbeis Papier Geschäftsführer Ulrich Feuersinger und Kay Richert, wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP Landtagsfraktion.

Welche Chancen bietet die Digitalisierung für die Wirtschaft? Wie sehr wird sie Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt beeinflussen, welche Branchen profitieren, welche weniger? Und wie gut ist der Standort Deutschland für die Digitalisierung gerüstet – Stichwort Breitbandausbau. Darüber sprach Moderator Peter Brodersen mit den beiden Experten.

Gutes Wachstum trotz Digitalisierung – Steinbeis Papier

Wird die Papierbranche auf Dauer das Tempo der Digitalisierung mitgehen können? E-Mails haben Briefe ersetzt. Magazine werden nur noch in kleinen Auflagen gedruckt. Tageszeitungen werden am Smartphone gelesen. So fällt jedes Jahr eine Papiermaschine aus der Industrie weg, weil weniger Papier verbraucht wird. Eine Entwicklung, die seit Jahren in der Branche zu beobachten ist. Wie wappnet sich ein traditionelles Papierunternehmen wie Steinbeis für die digitale Zukunft? Ulrich Feuersinger sieht sein Unternehmen Steinbeis Papier trotz Digitalisierung absolut gefestigt.

Die Millionen-Investments der letzten Jahrzehnte in nachhaltige Anlagen, Technologien und Kreislaufwirtschaft am Standort Glückstadt zahlen sich aus. 2018 war das Jahr der Trendwende, berichtete Feuersinger Christine Reimers von der shz. Denn erstmals wurden über 304.000 Tonnen Papier produziert und verkauft. Gerade in Büros ist der Nachhaltigkeitsgedanke angekommen. Man expandiere mit den Blauer Engel Büropapieren sogar bis nach Übersee.

Schleswig-Holstein an der Spitze der Bewegung

Kay Richert von der FDP sieht in der Digitalisierung eine wirtschaftliche Revolution. Sie sei eine Querschnittsentwicklung, die alle betreffe und nicht mehr aufzuhalten sei. Das Land Schleswig-Holstein sieht sich an der Spitze der Bewegung. Die Digitalisierung werde mit dem Glasfaserausbau im Bundesland massiv vorangetrieben und biete immense Chancen. Digitale Dienste im Gouvernement seien heute nicht mehr aus dem Bürgerservice wegzudenken. Die Digitalisierung bietet ein großes Potenzial an Chancen und Zukunft. Es liegt an unserem Handeln, wie wir damit umgehen, um daraus das Beste zu ziehen. Darin stimmen die Experten weitgehend überein. Doch hören Sie selbst.

 

Autorin: Sandra Staub

 

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