And the nominees are …

Von über 300 Teilnehmern konnten letztlich 31 Produkte und Konzepte die Fachjury des Bundespreises Ecodesign überzeugen – darunter: Steinbeis Papier mit der Einreichung „Büropapiere aus dem Kreislauf für den Kreislauf“. Mit dem begehrten Preis des Bundesumweltministeriums und des Umweltbundesamts werden seit 2012 herausragende Leistungen im ökologischen Design ausgezeichnet.

Steinbeis Papier gehört zu den 31 Nominierten des renommierten Bundespreises Ecodesign in der Kategorie Produkt, mit dem Vorreiter auf dem Gebiet des ökologischen Designs ausgezeichnet werden. Die Gewinner zeigen, dass Umweltverträglichkeit und gutes Design sich nicht widersprechen. So werden Innovationen gefördert und die Markteinführung ökologischer Produkte öffentlichkeitswirksam unterstützt. „Der Schlüssel zu nachhaltigem Konsum sind die Produkte an sich. Bis zu 80 Prozent der Umweltauswirkungen eines Produkts hängen von seiner Gestaltung ab. Verbraucherinnen und Verbraucher werden aber nur dann zur ökologischen Alternative greifen, wenn sie langlebiger, besser und attraktiver ist als konventionelle Produkte. Dafür braucht es Gestalterinnen und Gestalter mit Ideenreichtum und unternehmerischem Mut, Menschen wie die Bewerberinnen und Bewerber dieses Wettbewerbs“, so Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium (BMU) und Jurymitglied.

Innovatives Öko-Papier

Mit seinen Büropapieren setzt Steinbeis die politischen Forderungen aus dem Ressourceneffizienzprogramm der Bundesregierung konsequent um. Durch eine LCA-Studie des ifeu-Instituts wurde festgestellt, dass Steinbeis bei der Herstellung seiner grafischen Büropapiere gegenüber der konventionellen Papierproduktion 72 % weniger Energie und 83 % weniger Wasser benötigt sowie 53 % weniger CO2 emittiert. Durch die Nutzung von 100 % Altpapier kann zudem vollständig auf die Verwendung von Holz zur Fasergewinnung verzichtet werden. Damit leisten Steinbeis Papiere einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der ökologischen Vielfalt, und sie nehmen Druck von den für das Klima so wichtigen Wäldern der Erde. Durch Optimierungsmaßnahmen im Herstellungsprozess der Büropapiere konnte das Unternehmen den spezifischen Energieverbrauch seit 2000 um 24 % und seit 1990 die spezifischen CO2 -Emissionen um 68 % senken. Bei der Herstellung und Optimierung der Prozesse unterschreitet Steinbeis deutlich die BVT-Richtlinien und orientiert sich an zukunftsweisenden Entwicklungen wie dem Cradle-to-Cradle-Prinzip, bei dem die Wiederverwertbarkeit der eingesetzten Materialien, die biologische Abbaubarkeit und Abfallvermeidung an erster Stelle stehen.

Foto: Kühnapfel Fotografie
Impulsgeber einer zukunftsweisenden Industrie

Mit diesen Rohstoff- und Beschaffungskonzepten, neuen Produktionsstandards und Technologien hat Steinbeis Büropapiere geschaffen, die zu einem Umdenken in der Branche und in Konsumentenmärkten beitragen und die Entwicklung des Recyclingpapiermarktes wesentlich prägen. „Im Wirtschaftsumfeld der Milliardenkonzerne, die den Papiermarkt weltweit dominieren, besetzt das Mittelstandsunternehmen Steinbeis Papier die Position der ökologischen und ökonomischen Alternative zu herkömmlichen Frischfaserpapieren. Uns kommt zugute, dass für immer mehr Einkäufer und Konsumenten die Senkung des Carbon Footprint von Bedeutung ist. Blauer-Engel-Kopierpapiere, wie Steinbeis sie herstellt, kommen diesem Konsumbedürfnis entgegen“, so Ulrich Feuersinger, Geschäftsführer der Steinbeis Papier GmbH.

Titelbild: Steinbeis Papier

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Veronika Warmers

Veronika Warmers

Verantwortet das Marketing, den Bereich Social Media und e-business bei Steinbeis Papier. Kreislaufwirtschaft, Recycling und Biodiversität sind die Themen, die der diplomierten Betriebswirtin am Herzen liegen. Begeisterte Bloggerin des Steinbeis Redaktionsteams.

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